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Ökologische Studien

Zusammenhänge verstehen

Habitatnutzung

Um die Habitatpräferenzen des Goldenen Scheckenfalters auf Trockenstandorten besser zu verstehen, führen wir umfangreiche Kartierungen der Falter, Larvalstadien und Wirtspflanzen durch. Im Fokus stehen die Habitatnutzung und die Besiedlungsdynamik der von uns untersuchten Metapopulation. Zudem werden wir auf der Habitatebene prioritäre Reproduktionsstandorte des Falters identifizieren und Muster bei der Besiedlung von Habitaten untersuchen. Mithilfe der Analyse diverser Umweltparameter wollen wir die Habitatnutzung der bedrohten Art besser verstehen, um so zielgerichteten Naturschutz für den Goldenen Scheckenfalter leisten zu können. Unsere Ergebnisse sind dabei eine wichtige Säule für die Auswahl der zu renaturierenden Flächen und die Wahl des Folgemanagements.

Lebensraum
Scabiosa lucida
Succcisa pratensis

Funktionelle Konnektivität

Als typische Metapopulationsart stehen die einzelnen Lokalpopulationen des Goldenen Scheckenfalters durch den gelegentlichen Austausch von Individuen in Beziehung zueinander. Daraus ergibt sich eine Dynamik aus Besiedlungs- und Aussterbeereignissen zwischen den einzelnen Habitatflächen. Je isolierter die Lokalpopulationen dabei sind, desto anfälliger sind sie für Aussterbeereignisse. Wie die einzelnen Populationen miteinander über die Landschaftsmatrix verknüpft sind – d.h. über die nicht als Habitat genutzte Umgebung mit ihrem jeweiligen Raumwiderstand zwischen den besiedelten Flächen – ist also von entscheidender Bedeutung für ihr Fortbestehen. Zur besseren Einschätzung des Zustands der Metapopulation des Goldenen Scheckenfalters und als Grundlage für die Auswahl von Renaturierungsflächen, wurde die Funktionelle Konnektivität sämtlicher untersuchter Patches ermittelt. Hierzu wurden unterschiedlichen Flächentypen (Habitat, sonst. Grünland, Wald, Gebäude, etc.) Raumwiderstände zugeteilt. Leicht zu überwindende Flächen, wie Grünland, bekamen einen geringen Raumwiederstand und schwer zu überwindende Hindernisse (z. B. Wälder) einen hohen Raumwiederstand zugeordnet. Anhand dieser Raumwiderstände kann die Kostendistanz zwischen zwei Habitatflächen berechnet werden, d. h. die Höhe des Aufwandes, der erbracht werden muss, um von einer Fläche durch die Landschaftsmatrix zur anderen zu kommen. Auf dieser Datengrundlage kann nun ermittelt werden, wie gut unsere Untersuchungsflächen mit den umliegenden besiedelten Habitatflächen vernetzt sind.

Aussterbeschuld

Die Fragmentierung der montanen Graslandlebensräume hat eine zunehmende Gefährdung der Biodiversität zur Folge. Neben der Habitatqualität werden dabei Habitatgröße und -isolation als entscheidende Faktoren für das Überleben von Arten in fragmentierten Landschaften angesehen. Jedoch reagieren nicht alle Taxa gleich schnell auf eine verringerte Habitatgröße und zunehmende Isolation von Habitaten. Bei vielen Artengruppen wird mit einem zeitverzögerten Aussterben gerechnet, was als sogenannte Aussterbeschuld (extinction debt) bezeichnet wird. Eine Möglichkeit, das Vorliegen einer Aussterbeschuld zu überprüfen, liegt darin, jeweils die historische als auch die aktuelle Landschaftsstruktur (z. B. die Flächengröße der Habitatpatches) als erklärenden Faktor für die aktuellen Vorkommen zu verwenden und die Aussagekraft der beiden Faktoren miteinander zu vergleichen. Werden die aktuellen Vorkommen des Goldenen Scheckenfalters besser durch die historische als durch die aktuelle Landschaftsstruktur erklärt, ist in der Regel von einer Aussterbeschuld auszugehen. Hierzu wurden Luftbilder aus den Jahren 1953, 1989 und 2020 digitalisiert und georeferenziert. Es hat sich bereits gezeigt, dass die einzelnen Buckelwiesenflächen früher nicht nur größer, sondern häufig auch miteinander verbunden waren. Der Verlust an magerem Grünland war dementsprechend erschreckend.

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